Im Herbst des Lebens
hab ich zu mir gefunden.
Noch zur rechten Zeit.
© Gerti Kurth
Mein neues Buch:
http://myblog.de/gerti
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Ich würde gerne Bilder reinstellen, aber es geht nicht. Das habt ihr sicher auch schon bemerkt. Momentan ist es mit myblog wieder mal ärgerlich. Ich kann froh sein, wenn wenigstens die Titelfotos zu sehen sind, alle Anderen sind im kleinen, grauen Kästchen. Wie kann ich das bloß abstellen? Habe schon an myblog geschrieben, aber.... was solls, ich schreibe halt und die Bilder dazu denkt ihr euch. Danke, dass ihr mir trotzdem immer treu geblieben seid. Denn was wäre ein Blog ohne Resonanz.
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Unwetter
Morgengewitter verhageln Tagträume. Gefühle entladen sich in Schwerelosigkeit, regnen auf heißen Asphalt und verdunsten im luftleeren Raum auf der Suche nach Bodenhaftigkeit.
© Gerti Kurth
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Morgen....
Morgen wird er die Muscheln finden, die sie abends ins Meer warf für ihn.
Morgen wird er sie liegenlassen, wie nebensächlichen Tand.
© Gerti Kurth
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Ja, gäbe es die Großmütter nicht, so wäre die Welt ärmer, denke ich. Natürlich hat sich das Bild verändert. Die heutigen Omas sind nicht in der Kittelschürze und dunkel gekleidet. Sie sind taffe emanzipierte Frauen, die Wert auf Kleidung legen und sich in Abendschulen weiterbilden. Aber die Liebe zu ihren Enkelkindern ist noch die Gleiche und sie schenken ihnen immer noch die Geborgenheit, trocknen Tränen, hören sich die Sorgen an und versuchen, zu helfen, wo es geht. Es ist wichtig für sie, noch gebraucht zu werden. Das Gleiche gilt natürlich auch für Großväter. Ich bin leidenschaftlich gerne Oma.
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Großmutter
Gestrickte Wärme aus handschuhweicher Zärtlichkeit.
Herzensgüte in bunter Kittelschürze.
Wiege und Trostpflaster für aufgeschlagne Knie.
Ein Bündel Geborgenheit und Liebe im Niemandsland.
© Gerti Kurth
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Seltsam, der Himmel ist strahlend blau, die Sonne lacht und doch... meine Seele friert. Nicht nur weil es draußen auch Minusgrade sind, sondern weil es im Innern so kalt und dunkel ist. Ich habe Musik angemacht, die Faschingskleider sortiert. Alles half nichts. Ich bin einfach traurig. Ich hoffe, dass der morgige Tag diese Melancholie vergessen lässt. Ich bin stark.
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Du da.....
Du da.... am anderen Ende. Machst den Bildschirm mobil mit Buchstaben, die mich liebkosen. Pflanzt exotische Gefühle ins Monitor-Beet.
Du da.... schickst Sonnenstrahlen. Hatte den süßen Geschmack schon vergessen und verwilderte Träume zurück geschnitten.
Du da.... am anderen Ende, mach weiter so.
© Gerti Kurth
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Ich mag.....
Ich mag den schnellen Schritt, wenn du versuchst, mich einzuholen.
Ich mag den scheuen Blick, wenn du die zarte Brücke baust zu mir.
Ich möchte weitergehen, denn dieser Regenbogen scheint mir ein Weg zu dir.
© Gerti Kurth
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Das neue Jahr hat sich mit mildem Klima eingeführt. Es will uns nicht gleich mit Eis und Schnee überfallen und schickt hin und wieder ein paar Sonnenstrahlen. Damit lockt es die ersten Frühlingsblumen aus der Erde.Frost und Kälte hat der Januar sicher in irgendeiner Manteltasche versteckt und wird uns unweigerlich damit überraschen, wenn wir nicht mehr damit rechnen.
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