Ja, gäbe es die Großmütter nicht, so wäre die Welt ärmer, denke ich. Natürlich hat sich das Bild verändert. Die heutigen Omas sind nicht in der Kittelschürze und dunkel gekleidet. Sie sind taffe emanzipierte Frauen, die Wert auf Kleidung legen und sich in Abendschulen weiterbilden. Aber die Liebe zu ihren Enkelkindern ist noch die Gleiche und sie schenken ihnen immer noch die Geborgenheit, trocknen Tränen, hören sich die Sorgen an und versuchen, zu helfen, wo es geht. Es ist wichtig für sie, noch gebraucht zu werden. Das Gleiche gilt natürlich auch für Großväter. Ich bin leidenschaftlich gerne Oma.